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Kampagne „Vielfalt. viel wert.“

News und Veranstaltungen

 

Was gibt es neues im Rahmen der Kampagne? Welche Veranstaltungen sind in der kommenden Zeit geplant? Willkommen auf der News-Seite von „Vielfalt. viel wert.“

News und Veranstaltungen

Das Quiz „Woher kommt das Wort“ liegt, auf Bierdeckeln gedruckt, in Gastronomien und bei Veranstaltungen im Rheinisch-Bergischen Kreis aus. 

Wir fragen damit nach dem Ursprung von Wörtern, die im Deutschen gebräuchlich sind, aber aus einer anderen Sprache stammen. Mittels eines QR-Codes finden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Lösungen an dieser Stelle.

 

Antwort 1) „Sofa“

Der Begriff stammt vom Arabischen ṣuffa („länglicher Vorsprung“, „Sims“) ab und ging erst Ende des 17. Jahrhunderts in den deutschen Sprachgebrauch über.

 

Antwort 2) „Kiosk“

Osmanisch/Türkisch كوشك Köšk

 

Antwort 3) „Bonze“

Japanisch, 坊主, buddhistischer Priester, überhebliches Mitglied einer höheren Schicht

 

Antwort 4)  „Ganove“

Das Wort kommt aus dem Hebräischen (Landessprache in Israel), Ganove, גנב gannaw, [ga'nav] bedeutet „stehlen“ 

 

Antwort 5) „Avatar“

Indisch, अवतार, avatāra „Der Herabsteigende“, bezeichnet einen Gott, der die Gestalt eines Menschen oder Tieres annimmt (aus dem Sanskrit, dies ist die wichtigste Sprache im Hinduismus)

 

Antwort 6) „Babo“

stammt ursprünglich aus dem balkanischen Romani (von den Roma gesprochene Sprache) und bedeutet Vater.

 

Antwort 7) „Roboter“

Ursprung des Wortes Roboter liegt im tschechischen Wort robota

 

Antwort 8) „Bischof“

Der „Bischof“ kommt aus dem Altgriechischen ἐπίσκοπος epískopos und bedeutet ‚Aufseher‘, ‚Hüter‘, ‚Schützer‘

 

Antwort 9) „Matratze“

Die „Matratze“ kommt von dem früh-italienischen Wort materazzo

 

Antwort 10) „Schokolade“

Das Wort „Schokolade“ leitet sich vom Namen des ersten kakaohaltigen Getränks ab, dem xocóatl oder xocólatl [ʃokolaːtɬ] (Nahuatl: xócoc ‚bitter‘, atl ‚Wasser‘; also ‚bitteres Wasser‘ oder ‚Kakaowasser‘) Nahuatl ist die Sprache der Azteken in Mexiko.  Nahuatl: chocolatl

 

Hinweise zu den anderen genannten Sprachen:

 

Swahili, besonders historisch auch Suaheli oder Kisuaheli (Eigenbezeichnung Kiswahili), ist eine Bantusprache und die am weitesten verbreitete Verkehrssprache Ostafrikas.

 

Kurdisch: Die kurdischen Sprachen (Eigenbezeichnung کوردی kurdî) werden hauptsächlich in der östlichen Türkei, im nördlichen Syrien, im Norden des Irak und Nordwesten und Westen des Irans gesprochen. Es gibt drei kurdische Sprachen oder Hauptdialektgruppen: Kurmandschi (Nordkurdisch), Sorani (Zentralkurdisch) und Südkurdisch. 

 

Jiddisch (jiddisch יידיש oder אידיש, wörtlich „jüdisch“, kurz für Jiddisch-Daitsch oder Jüdisch-Deutsch) ist eine annähernd tausend Jahre alte Sprache, die von aschkenasischen Juden in weiten Teilen Europas gesprochen und geschrieben wurde und von einem Teil ihrer Nachfahren bis heute gesprochen und geschrieben wird. 

 

Sorbisch: Die sorbische Sprache (kurz Sorbisch, veraltet Wendisch, Lausitzserbisch) ist die Gesamtheit der sorbischen Dialekte. Sie gehört zur Gruppe der westslawischen Sprachen und wird heute vor allem in der Lausitz gesprochen. 

 

Tigrinya (äthiopische Schrift ትግርኛ, tǝgrǝñña, auch Tigrinnya), deutsch Tigrinisch, ist eine semitische Sprache, die in Äthiopien und Eritrea gesprochen wird. 

210927_caritas-bierdeckel-quadratisch-flaechig-final-1 (c) Caritas RheinBerg

Zehn Anregungen für eine gepflegte Diskussionskultur

Rechtspopulismus vereinfacht komplexe Sachverhalte zu eingängigen Parolen der Menschenverachtung. Man hört sie im Bus, in der Schule und am Arbeitsplatz. Die Caritas RheinBerg stellt sich diesem Trend entgegen und erklärt sich mit den Opfern rechter Hetze solidarisch. Das kleine Heft „Taschenheld“ soll all jenen Mut machen, die widersprechen möchten, wenn rechte Parolen kursieren. An zehn gängigen rechten Vorurteilen über geflüchtete Menschen wird gezeigt, wie ihnen mit Fakten begegnet werden kann und was für Absichten hinter den Parolen stecken mögen.  

Zusammen mit dem „Taschenheld“ bietet die Caritas RheinBerg auch Workshops zum Umgang mit rechtem Gedankengut an. Für Schülerinnen und Schüler wurde dazu ein spezielles Format entwickelt. Darin wird über die Absichten und die Struktur rechter Hetze gesprochen und verschiedene Strategien zum Umgang mit ihr erprobt. Ähnliche Veranstaltungen gibt es auch für Vereine, Gemeinden und andere Einrichtungen.  

Bei Interesse am „Taschenheld“ und an einem Workshop, sehr gerne melden.

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„Zeit für mich – Zeit für Entspannung“  Kurs für geflüchtete Frauen

Oft geraten wir im Alltag in Stress, der uns nicht guttut. Alles ist dann zu viel, wir fühlen uns schnell müde oder sind sehr aufgeregt und kommen nicht zur Ruhe, weil wir immer an so Vieles denken und uns so viel beschäftigt.

In diesem Kurs wollen wir gemeinsam lernen, was wir dagegen tun können: Wie kann ich im Alltag entspannter bleiben? Was hilft mir dabei?

Wir kommen zusammen. Wir bewegen uns. Wir spielen gemeinsam. Wir schweigen und sprechen zusammen. Wir haben Spaß und am Ende trinken wir gemeinsam Tee.

Den Kurs leitet Friederike Hepner-Ramm (www.call-your-coach.de)

Eine regelmäßige Teilnahme und geringe Deutschkenntnisse sind gewünscht. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wann? wöchentlich Mittwoch // 15:00 -16:30 Uhr

Termine: 28.09.- 14.12.2022

Wo? Fachdienst für Integration und Migration / Lerbacher Weg 4, 51469 Bergisch Gladbach

Bushaltestelle: Martin-Luther-Straße / Buslinie 400 und 227

Anmeldung und Fragen:

Veronika Heiligmann: 02202 1008 604 / v.heiligmann@caritas-rheinberg.de

Eine Kooperation des Katholischen Bildungswerkes, der Aktion Neue Nachbarn im Erzbistum Köln und des Fachdienstes für Integration und Migration der Caritas

Hier kann man den Veranstaltungsflyer downloaden!

 

Anmeldung bitte unter Angabe des Namens und der Emailadresse, die benutzt werden soll, an: d.harms@caritas-rhein-berg.de

Die kulturelle Diversität ist in deutschen Kitas ausgesprochen groß: Mehr als jedes fünfte Kind zwischen drei und sechs Jahren bringt eine andere Familiensprache als Deutsch mit in die Kita. In vielen Einrichtungen findet sich ein Zusammenspiel an diversen Identitäten und Lebenswelten, die auf unterschiedliche Art Ausdruck finden. Mehrsprachigkeit und unterschiedliche Glaubenssysteme sind die Realität. Diese Vielfalt findet sich idealerweise auch in der Spielecke wieder. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Es kursiert immer noch sehr viel Spielzeug und Literatur, welche Vorurteile, Rassismen und begrenzte Lebensmodelle reproduzieren und in der Spielecke positive Repräsentation nicht für alle Kinder ermöglichen. So wird die Thematisierung von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt oft vernachlässig oder fällt völlig weg (Ergebnisse der OECD-Fachkräftebefragung 2018). Dies ist keinesfalls das Resultat schlechter Absichten, oft sind es vielmehr Unwissenheit und mangelnde Auseinandersetzung, die zu diesem Ist-Zustand geführt haben.

Spielzeug und Literatur können einen wertvollen Beitrag zu einem antirassistischen und vorurteilsfreien Aufwachsen leisten. Sie prägen die Art und Weise, wie Kinder die Welt betrachten. Im besten Fall spiegeln diese Materialien die gesellschaftliche Heterogenität wieder und bieten den Kindern in ihren vielfältigen Positionierungen, positive Repräsentation. Kinder, die frühzeitig lernen, dass Vielfalt die Norm ist und eine Bereicherung für unsere Gesellschaft darstellt, bekommen das richtige Werkzeug an die Hand gelegt, um ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln, demokratisch zu handeln und Diskriminierung entgegenzuwirken.

Wir sehen die Anerkennung vielfältiger Lebensweisen als Stärke und Ressource für die Entwicklung interkultureller und demokratischer Kompetenzen und wollen diese in allen Lebensbereichen sichtbarmachen und fördern.

Das Projekt „Vielfalt in der Spielecke“ stellt ein umfassendes Bildungsprojekt für pädagogische Fachkräfte dar, die unterschiedliche Ebenen der Kitaarbeit einschließt. So werden Fachkräfte in Bezug auf Diskriminierung und Rassismen sensibilisiert. Es werden Anstöße für diverses Spielmaterial gegeben, das Vielfalt fördert und widerspiegelt und Handlungsempfehlungen im Umgang mit Eltern und Kindern gereicht, die eine von Vorurteilen geprägte Haltung aufweisen.



Modul 1: „Vorurteile und Diskriminierungen in der Kita - Elternarbeit zwischen Wertschätzung und Positionierung“| Präsenzveranstaltung mit Eva Prausner (ElternStärken) | Dauer: 4h | 10. November 2022 14:00 – 18:00 Uhr | Veranstaltungsort: Fachdienst für Integration und Migration,

Lerbacher Weg 4, 51469 Bergisch Gladbach

Fachkräfte arbeiten mit Eltern, die Unsicherheiten und Ressentiments gegenüber Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, Hautfarbe oder geschlechtlichen Identität äußern. Manche Eltern fallen durch rechtsextreme Botschaften, Kleidung oder Symbolik auf. Auch Kinder übernehmen Vorurteile der Erwachsenen und tragen diese in die Einrichtungen. Was tun, wenn Kinder andere Kinder diskriminieren? Welche Form der Thematisierung von Unterschiedlichkeit einerseits und Vielfaltserfahrungen andererseits kann in der pädagogischen Arbeit mit Kindern sinnvoll sein?

Mit den Teilnehmenden werden Handlungsmöglichkeiten entwickelt, die Eltern in ihrer Rolle anerkennen, ohne ihre diskriminierende Einstellung zu verharmlosen. Mit inhaltlichen Inputs, praktischen Handlungsmöglichkeiten und Methoden möchten wir einen fachlich angemessenen Umgang in der unmittelbaren Interaktion mit Eltern und in der Arbeit mit Kindern zur Diskussion stellen – vor allem vor dem Hintergrund wachsender Inklusionsaufgaben durch geflüchtete Kinder und deren Eltern.



Modul 2: „Anti Bias in der Erziehung und Bildung – Umgang mit Diversität, Diskriminierungen und Rassismus in der Kita und Gesellschaft“ | Online-Impulsseminar mit Heike Kasch (Integrationsagentur der Diakonie Düsseldorf) | Dauer: 4h | 22. November 2022 10:00 – 14:00 Uhr

Jedes Kind hat ein Recht auf Schutz vor Diskriminierung und Rassismus. Kinder brauchen deshalb eine Umgebung, die sie dabei unterstützt, ein positives Selbstbild zu entwickeln, sich wohl zu fühlen und in der Welt zurechtzufinden. Bücher und Spielmaterialien haben dabei eine große Bedeutung, da sich Kinder durch das Betrachten und Lesen ein Bild von sich, von anderen Menschen und der
Welt machen.

Nach dem Anti-Bias Ansatz werden Kleingruppenarbeiten, Videobeiträge und Kurzreferate Einblicke in die Vorurteilsbewusste Erziehung und Bildung geben. Das Impulsseminar wird interaktiv gestaltet, dazu werden verschiedenen Methoden eingesetzt und viel Raum für eigene Erfahrungen und Diskussionen gegeben. Gemeinsam können Strategien und Handlungsoptionen für eine demokratische und soziale Haltung entwickelt werden.

 

„Vielfalt in der Spielecke: Empowerment durch Repräsentation“ | Online-Seminar mit Olaolu Fajembola und Tebogo Niminde-Dundadengar (Inhaberinnen von Tebalou) | Dauer: 2 h | 24. November 2022 10 -12 Uhr

Das 2-stündige Seminar beginnt mit Fragen zur Selbstreflexion, die sich jede Person stellen sollte, wenn sie den Weg der antirassistischen Erziehung beschreiten möchte. Anhand einer Übung werden eigene Privilegien aufgezeigt. Anschließend wird erläutert, warum es nie zu früh ist mit Kindern über Rassismus zu sprechen. Anhand der entwicklungspsychologischen Forschung wird aufgezeigt, wie Kinder Rassismus erlernen. Hier werden auch die Folgen von Rassismus erläutert. Detailliert wird dann aufgezeigt, wie ein Gespräch über Rassismus mit Kindern aussehen kann. Anhand von konkreten Beispielen wird das Thema Rassismus im Kontext von Kita und Schule erläutert. Zum Abschluss wird aufgezeigt, welche Funktion Medien für die Identitätsentwicklung haben und wie Empowerment durch Repräsentation aussehen kann. Alle Inhalte werden durch eine anschauliche PowerPoint Präsentation begleitet. Durch Übungen und direkte Kommunikation mit den Teilnehmenden schaffen wir eine angenehme und abwechslungsreiche Arbeits- und Lernsituation.



Modul 3: „Bestandaufnahme: Wie divers ist unsere Spielecke?“ | Präsenzveranstaltung mit Veronika Heiligmann und Dana Harms (Fachdienst für Integration und Migration des Caritas Verbandes Rhein Berg) | Dauer: 3 h | 24.01.2023 10:00 – 13:00 Uhr | Veranstaltungsort: Fachdienst für Integration und Migration, Lerbacher Weg 4, 51469 Bergisch Gladbach

Wir werden gemeinsam eine Bestandsaufnahme des Ist-Zustands der Kita in Bezug auf Inklusion, Diversität und Antidiskriminierung machen. Dabei wird im Vorhinein gesammeltes Material mittels einer fotographischen „Spurensuche“ gesichtet und untersucht. Es wird die Möglichkeit gegeben miteinander ins Gespräch zu kommen und zu thematisieren, was bereits gut läuft und wo noch Handlungsbedarf besteht. Dieser Workshop bietet auch Raum für Nachbesprechung und Reflektion der vorausgegangenen Module. Hier können Pläne zur Umsetzung der zuvor festgelegten Ziele für die Kita ausgearbeitet werden. Zum Abschluss werden Handlungsempfehlungen und Literaturempfehlungen gereicht.

Mehrsprachiger Geschichtennachmittag

Wir laden zu einem gemütlichen Nachmittag in winterlicher Atmosphäre
für Kinder und Begleitpersonen ein, bei dem Erzählungen in unterschiedlichen
Sprachen erklingen werden. Bei Punsch und Keks dürfen Klein und
Groß Märchen in ihrer Muttersprache, aber auch in gänzlich fremden
Sprachen lauschen und Gehörtes in der Mal-Ecke zu Papier bringen.
In den Geschichten erleben magische Wesen sagenhafte Abenteuer und
nehmen uns mit auf eine zauberhafte Reise durch Nah und Fern.
Es soll ein Raum für Begegnungen für Jung und Alt eröffnet werden, der
zum Austausch einlädt und bei wohligen Klängen die Möglichkeit bietet
neue Kontakte zu knüpfen.

Ein Nachmittag der Begegnung für Kinder und Begleitpersonen mit Erzählungen, die in unterschiedlichen Sprachen erklingen

Sonntag, 18. Dezember 2022, 14 bis 18 Uhr, Internationale Begegnungsstätte (IBS)
im Fachdienst
für Integration und Migration
Caritasverband Rhein Berg
Lerbacher Weg 4, 51469 Bergisch Gladbach

Eintritt frei.

 

Anmeldung erwünscht. Hier geht es zur Anmeldung. 

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

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Kontakt

Caritasverband  für den Rheinisch-Bergischen Kreis e.V.

Caritasverband für den Rheinisch-Bergischen Kreis e.V.

Fachdienst Integration und Migration

Lerbacher Weg 4
51469 Bergisch Gladbach