Bergisch Gladbach - Mit unserer ersten Tafel der Begegnung haben wir am Samstag die Fußgängerzone in Bergisch Gladbach in einen lebendigen Ort des Miteinanders verwandelt. An der rund 15 Meter langen, rot gedeckten Tafel kamen Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen, um miteinander zu essen, ins Gespräch zu kommen und neue Bekanntschaften zu schließen.
Unter dem Motto „Zusammen geht was – Caritas verbindet Generationen“, folgten zahlreiche Besucherinnen und Besucher unserer Einladung. Viele brachten kleine Speisen und Getränke zum Teilen mit, andere nahmen spontan während ihres Wochenmarktbesuchs Platz, lauschten der Musik und ließen sich auf unerwartete Begegnungen ein. So wurde aus vielen einzelnen Beiträgen ein gemeinsames Erlebnis.
Caritas-Vorstand Michael Ufer begrüßte die Gäste gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister Korvin Kochan. In seinem Grußwort würdigte Kochan die Idee der Tafel als gelungenes Beispiel für gelebten Zusammenhalt und sprach sich für mehr solcher Begegnungsformate im öffentlichen Raum von Bergisch Gladbach aus. Die große Resonanz machte deutlich, wie wertvoll Orte sind, an denen Menschen unkompliziert miteinander in Kontakt kommen können.
Für ein beinahe französisches Flair sorgten die MusikerInnen Nange mit ihrem ausdrucksstarken Jazzgesang sowie Étoile de Neige, der mit Chansons auf Deutsch, Englisch und Französisch und seiner Akkordeonbegleitung die Hauptstraße in eine kleine Boulevard-Szenerie verwandelte.
Die Offenheit der Gäste, die Vielzahl an Gesprächen und die spürbare Herzlichkeit an der langen Tafel haben gezeigt, wie einfach Begegnung entstehen kann, wenn man ihr Raum gibt. Unser herzlicher Dank gilt allen Besucherinnen und Besuchern, den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie allen Mitwirkenden, die diese besondere Premiere möglich gemacht haben.
Zusammen geht was – und die erste Tafel der Begegnung hat dies auf eindrucksvolle Weise sichtbar gemacht!