Bergisch Gladbach - In der vergangenen Woche kamen rund 230 Mitarbeiter*innen, der Caritas Rheinberg zusammen, um gemeinsam die traditionelle Jahreseröffnung zu feiern. Erstmalig waren auch die „Ruheständler*innen“ dabei, denn im Jahr 2025 feiert die Caritas RheinBerg einen runden Geburtstag (60 Jahre) und erweiterte daher den Kreis der Gäste.
Bei strahlendem Sonnenschein lud Kreisdechant Pfarrer Norbert Hörter in die Laurentiuskirche ein, deren frisch renovierter Altarraum eine wahre Augenweide war. Der Wortgottesdienst stand unter dem Motto „Licht werden – Licht geben“, wunderbar passend dazu flutete das Sonnenlicht die bunten Kirchenfenster.
Eine liebgewonnene Tradition war die Performance des Projektchors unter der Leitung von Stefan Barde, der die Veranstaltung musikalisch bereicherte und zum Mitsingen animierte. Zur Einführung in das Thema zeigten Mitarbeitende - flashmobartig aus ihrer Bankreihe aufstehend – einige Szenen, die auf kreative Weise die vielfältigen Bereiche darstellten, in denen die Caritas Rheinberg helfend tätig ist. Auf die Frage eines Hilfesuchenden: „Wer kann mir helfen“, lautete die Antwort: „Du, Sie, ich – die Caritas!“. Die Wertschätzung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen betonte auch Kreisdechant Pfarrer Norbert Hörter in seiner anschließenden Predigt, und betonte darüber hinaus die zentrale Bedeutung des menschlichen Bedürfnisses, gesehen und wahrgenommen zu werden. - Werte, die das Engagement der Caritas auf den Punkt bringt.
Nach dem Gottesdienst ging es weiter in den Spiegelsaal des Bergischen Löwen zum lebhaften Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus allen Diensten und Einrichtungen, bei Kaffee, Kuchen und wärmender Suppe.
Michael Ufer, Finanzvorstand der Caritas Rheinberg, begrüßte die Gäste und leitete den „weltlichen“ Teil der Veranstaltung mit einem kurzen Rückblick auf die wirtschaftliche Situation des Verbandes ein. Dabei hob er hervor, dass trotz des Anspruchs an Wirtschaftlichkeit, der auch für einen Wohlfahrtsverband wie die Caritas unabdingbar ist, wir gemeinsam „auf einem sehr guten Weg“ seien.
Daran anschließend präsentierte Vorstandssprecherin Raphaela Hänsch, ihren unterhaltsamen, detaillierten Rückblick auf das Jahr 2024, der sehr viele besondere Events, Geschichten und Menschen des Jahres noch einmal für alle sichtbar machte. Besonders hervorgehoben wurde, dass die Caritas in diesem Jahr zweimal im TV präsent war – zum einen berichtete die Aktuelle Stunde über eine KiTa-Demo vor dem Rathaus in Odenthal und der CAP-Markt schaffte es bis in die Tagesschau.
Absolutes Stimmungshighlight war Marie Enganemben, die mit ihrer kraftvollen Stimme und kölschen Karnevalsliedern, wie Stammbaum und In unserem Veedel zum Schunkeln und mitsingen animierte.
Mit einem optimistischen Blick auf das neue Jahr und in diesem Sinne frei nach dem Lied der Bläck Fööss:
Ejaal wat och passet, wir halten zusammen!